Um zur Tapete für Individualisten zu werden, ist es völlig egal, welches Motiv ausgesucht wird. Es kann eine wunderbare Landschaftsansicht sein oder auch eine Detailfotografie einer Blume. Schwarz-weiß oder farbig, den Gestaltungsmöglichkeiten für die zukünftige Tapete sind keine Grenzen gesetzt. Auf der eigenen Tapete kann man als besonderen Blickfang auch noch Texturen platzieren. Im Grunde verbindet man mit diesen Tapeten Wandgestaltung durch Fotografie, Tapete und etwas Wandtattoo.
Mittlerweile gibt es im Internet eine Vielzahl von Anbietern, die nicht nur fertige und dabei sehr ansprechende Motive anbieten, sondern auch Fotografien der Kunden in Fototapeten verwandeln. Die Kosten für die Tapeten berechnen sich zumeist nach Quadratmetern und lassen somit dem Kunden die Wahl, ob er die ganze Wand mit seiner Lieblingsfotografie bedeckt oder nur einen Teil.
Außer mit der Auswahl der Größe und des Motivs hat man eigentlich nicht viel mit dem ganzen Vorgang zu tun. Einmal bestellt wird die Tapete auf hochwertiges Vlies gedruckt und in vorgefertigte Bahnen geschnitten. Sie kommen in einer Transportrolle sicher verpackt direkt ins Haus geliefert. Die Einzelteile sind nummeriert und werden wie jede andere Tapete mit dem entsprechenden Spezialkleister an die Wand geklebt. Später kann man sie dann ohne Rückstände wieder abziehen.
Es ist überraschend, welchen Effekt diese Tapeten erzielen können. Gerade wenn man ein eigenes Studio hat und nicht jede Wand mit Schränken und Tischen vollgestellt ist, kann man seine Kunden gut beeindrucken, wenn die eigene Arbeit in allen Details anstelle der üblichen Tapeten die Wand bedeckt. Geschickt der Tapete gegenüber platzierte Sitzgelegenheiten machen eine kurze Wartezeit zur Gelegenheit, sich bei der ungewohnten Größe der Motive auf den Tapeten mit den sonst kaum beachteten Details zu beschäftigen. Für die Gestaltung seiner Privaträume gilt das Gleiche. Einfarbige Tapeten sind zwar auch nicht zu verachten, aber dazwischen eine Tapete, die sonst niemand hat, wertet den Gesamteindruck doch deutlich auf.
Danke Michael Leps / pixelio.de für das Bild.
