Versicherungen für Fotographen

» Gepostet von am Mrz 19, 2012 in Blog

Versicherung ist wichtig

Versicherung ist wichtig als Fotograph

Der Fotograph ist ein seltener, aber sehr angesehener Beruf, der jedes Jahr neue Auszubildende anzieht. Fotographen arbeiten freiberuflich und brauchen deswegen eine Reihe von Versicherungen, um sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit absichern zu können. Dies beginnt bei den Pflichtversicherungen, beinhaltet aber auch einige freiwillige Varianten, die jedoch zum umfassenden Schutz sinnvoll sind.

Zunächst benötigt jeder Fotograph eine Krankenversicherung – diese ist per Gesetz Pflicht. Er kann sich entweder freiwillig gesetzlich versichern oder sich für eine private Krankenversicherung entscheiden. Tatsächlich entscheiden sich die meisten Freiberufler für die private Krankenversicherung, da sie ihnen eine Reihe von Vorteilen bietet. Je nach Versicherungsgesellschaft kann sie auch günstiger sein. Ein Vergleich der privaten Krankenversicherung für Selbststständige sollte allerdings in jedem Fall durchgeführt werden, bevor die Entscheidung für ein Angebot fällt. Durch die vielen verschiedenen Anbieter gibt es für jeden Fotographen das genau passende Angebot, das es zu finden gilt.

Sinnvoll für den Fotographen ist auch eine Unfallversicherung. Je nach Einsatzort kann ein erhöhtes Risiko für Unfälle bestehen, die zum Behandlungsbedarf führen. Auch auf der Fahrt zum Einsatzort kann sich ein Unfall ereignen, der zum Arbeitsausfall führt. Sls Freiberufler erhalten Fotographen in diesem Fall keine Lohnfortzahlung. Unfallversicherungen sind selten teuer, stellen aber eine wertvolle Form der Absicherung dar. Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, da Freiberufler in dieser Hinsicht grundsätzlich wenig Sicherheiten haben. Durch Arbeitsunfälle oder davon unabhängige Erkrankungen kann es selbst Fotographen passieren, dass sie nicht mehr in ihrem Beruf tätig werden können – ihre Lebenshaltungskosten müssen sie trotzdem decken. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine weitere sinnvolle Art der Absicherung.

Umfangreichen Schutz vor rechtlichen Streitfragen bietet die Rechtsschutzversicherung für das Gewerbe. Ein Rechtsstreit kann auch den pazifistischsten Menschen betreffen, es genügt bereits eine nicht bezahlte Rechnung oder ein Streit über die Ausführung der Arbeit. Dadurch entstehen an vielerlei Stelle Kosten, die oft dazu führen, dass Freiberufler den Streit aus Kostengründen auf sich beruhen lassen – und dadurch Verluste machen. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten eines Rechtsstreits, solange er nicht durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt wurde. Wichtig ist, dass die Versicherung explizit für das Gewerbe abgeschlossen wurde. Eine private Rechtsschutzversicherung wird keine Schäden abdecken, die durch die gewerbliche Tätigkeit des Fotographen entstanden sind – ebenso kommt aber die gewerbliche Versicherung nicht für Rechtsfragen auf, die sich im privaten Bereich ergeben. Daher ist es wichtig, von vornherein die richtige Art der Versicherung zu wählen.

Danke Rainer Sturm  / pixelio.de für das Bild.